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<rss xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" version="2.0"><channel><atom:link rel="hub" href="http://tumblr.superfeedr.com/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"/><description>“Im Rollkragenpulli Gesinnung ins Publikum kotzen”</description><title>Die fette Unke der Wahrheit</title><generator>Tumblr (3.0; @hankythewanky)</generator><link>http://hankythewanky.tumblr.com/</link><item><title>
Zwi: Der unabgegoltene Georg Lukács
60 Minuten ergänzende...</title><description>&lt;iframe class="tumblr_audio_player tumblr_audio_player_50190138398" src="http://hankythewanky.tumblr.com/post/50190138398/audio_player_iframe/hankythewanky/tumblr_mmlkii6pU61rk4usk?audio_file=http%3A%2F%2Fwww.tumblr.com%2Faudio_file%2Fhankythewanky%2F50190138398%2Ftumblr_mmlkii6pU61rk4usk" frameborder="0" allowtransparency="true" scrolling="no" width="500" height="169"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Zwi: Der unabgegoltene Georg Lukács&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;60 Minuten ergänzende Ausführungen von Peter Christoph Zwi zu Lukács Konversion zum Christentum &amp; zum leninistischen Parteikommunismus, seiner Ausblendung des Antisemitismus und der Abarbeitung seines frühen, romantischen Antikapitalismus.&lt;strong&gt;&lt;span&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Anlässlich der Hamburger Veranstaltungsreihe &lt;em&gt;“&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.kritikmaximierung.de/aktuelles/uber-das-schicksal-der-revolution-entscheidet-das-klassenbewusstsein/"&gt;90 Jahre Georg Lukács’ »Geschichte und Klassenbewusstsein« (1923)&lt;/a&gt;”:&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;img alt="" src="http://www.westwerk.org/Westwerk/Willkommen_files/shapeimage_11.png"/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/50190138398</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/50190138398</guid><pubDate>Sat, 11 May 2013 22:00:39 +0200</pubDate></item><item><title>Editorial der 4. Ausgabe </title><description>&lt;a href="http://dasgrossethier.wordpress.com/2013/05/08/editorial-der-4-ausgabe/"&gt;Editorial der 4. Ausgabe &lt;/a&gt;: &lt;p&gt;&lt;blockquote class="link_og_blockquote"&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;
&lt;/blockquote&gt;&lt;/p&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49933790382</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49933790382</guid><pubDate>Wed, 08 May 2013 16:14:00 +0200</pubDate></item><item><title>"Furcht vor Deutschlands Stärke

Die neue Analyse der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung basiert auf..."</title><description>“&lt;p&gt;Furcht vor Deutschlands Stärke&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die neue Analyse der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung basiert auf zahlreichen Workshops und Diskussionsveranstaltungen, die im vergangenen Jahr in mehreren europäischen Staaten durchgeführt wurden. Thema war jeweils die Entwicklung der EU unter dem Druck der Krise. Wie die Stiftung schreibt, kristallisierten sich dabei insbesondere vier Szenarien heraus, die die Analyse nun der Öffentlichkeit zugänglich macht. Zusammenfassend heißt es, ganz allgemein sei “ein Bewusstsein für Deutschlands Stärke” im Rahmen der EU spürbar gewesen - ja sogar, “wenn auch unausgesprochen, eine Furcht” vor Berlin.[1] Diese habe alle vier Entwicklungsszenarien für die EU gleichermaßen überlagert.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Durchwursteln&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das erste Szenario, das die Ebert-Stiftung beschreibt, bezeichnet sie als “Durchwursteln”. In ihm werde die aktuelle Krisenpolitik im Wesentlichen weitergeführt. Regelmäßig gebe es neue Spardiktate, allenfalls leicht gemildert durch eine vorsichtige Wachstumspolitik. Die Krisenstaaten der südlichen Eurozone müssten weiterhin mit “Rettungspaketen” gestützt werden; es komme in diesen Ländern aufgrund von Massenarbeitslosigkeit und Verelendung immer wieder zu Armutsunruhen. Weltpolitisch sei die EU durch die fortdauernde Krise empfindlich geschwächt, in ihrem Inneren setzten “Wanderungsströme” aus dem perspektivlosen Süden in die Wohlstandszentren ein - eine Entwicklung, die Berlin inzwischen antizipiert und mit der Forderung zu konterkarieren sucht, “Wiedereinreisesperren” zu verhängen (german-foreign-policy.com berichtete [2]). Wie die Ebert-Stiftung schreibt, gehe kaum jemand davon aus, dass “Durchwursteln” auf Dauer möglich sei; man müsse vielmehr mit größeren Unruhen in den Krisenstaaten rechnen, die zum Politikwechsel zwängen. Hinzu kommt, dass einflussreiche Kreise in Deutschland immer stärker darauf drängen, das Euro-Experiment zu beenden, weil es Berlin zu teuer zu stehen komme und man im globalen Machtstreben über nationale Alternativen verfüge.[3] Für April ist die offizielle Gründung einer deutschen Anti-Euro-Partei angekündigt, die dieser Überlegung Rechnung tragen soll.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Politische Union&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Als Erfolgsszenario wertet die Ebert-Stiftung dasjenige Szenario, in dem der Sprung in die vollständige Fiskalunion gelingt. Dabei würden sämtliche relevanten Kompetenzen an Brüssel übertragen, das eine weitgehende Vereinheitlichung der europäischen Wirtschaftspolitik vornehme. Dazu gehörten die Angleichung der Steuersätze und die Harmonisierung der Sozialleistungen - sowie schließlich die Einführung einer umfassenden “politischen Union”. Die Ebert-Stiftung räumt ein, dass dieses Szenario kaum eintreffen wird, weil ihm starke nationale Interessen entgegenstehen - nicht zuletzt übrigens das deutsche Interesse, eine Umverteilung eines Teils des nationalen Wohlstands in die Krisenstaaten Südeuropas ebenso zu verhindern wie die Aufgabe zentraler Souveränitätsrechte, die die dauerhafte deutsche Vormachtstellung gefährden könnte. Allerdings könne eine weitgehend vereinheitlichte EU darauf hoffen, urteilt die Stiftung, im Weltmaßstab deutlich stärkeren Einfluss zu erlangen: Ihr Euro würde zunehmend zur globalen Referenzwährung werden und finanzielle Ressourcen aus aller Welt anziehen können.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Kerneuropa&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Größere Wahrscheinlichkeit kommt der Ebert-Stiftung zufolge jedoch dem “Kerneuropa”-Szenario zu. Die Staaten des europäischen Zentrums, die der Krise bislang am erfolgreichsten widerständen, könnten sich demnach enger zusammenschließen, ohne die EU zu verlassen. Es entstünde ein Kern aus wohlhabenden Ländern, die die Fiskalunion vollendeten und sich auf eine politische Union hin bewegten, schreibt die Ebert-Stiftung; damit verliere jedoch die - “Kerneuropa” weiterhin überspannende - EU an Bedeutung und entwickle sich zu einer Art riesigen Freihandelszone. In diese könnten dann zwar auch Länder wie die Türkei integriert werden, doch sei klar, dass ein wachsendes Wohlstandsgefälle zwischen “Kerneuropa” und der Peripherie für Spannungen sorge: Während in “Kerneuropa” ein gewisser Reichtum erhalten bleibe, drohe einigen Ländern der Peripherie ein “ökonomisches Desaster”. Die Ebert-Stiftung weist darauf hin, dass dieses Szenario einen “potenziell nicht-demokratischen” Charakter trage: Die maßgeblichen Entscheidungen würden in “Kerneuropa” getroffen, auch wenn sie die gesamte fortbestehende EU in hohem Maße beträfen. Die Staaten der Peripherie würden also de facto vom deutsch dominierten “Kern” aus regiert. Abgesehen davon bestünden Zweifel, heißt es bei der Stiftung weiter, ob nicht mit schweren Unruhen an der Peripherie und deswegen mit einem Auseinanderbrechen der Eurozone oder gar der EU zu rechnen sei.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Disintegration&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ein Auseinanderbrechen zumindest der Eurozone gilt der Ebert-Stiftung als viertes Szenario, das in Betracht gezogen werden muss. Gelinge es nicht, die Krise zumindest per “Durchwursteln” einzugrenzen, dann sei mit der Aufspaltung der gemeinsamen Währung zu rechnen, heißt es. Dabei könne um Deutschland herum ein Block mit einer neuen Gemeinschaftswährung entstehen - ein “Nord-Euro” wird in der Tat bereits diskutiert -, während vor allem die Krisenstaaten im Süden zu Drachme, Lira und Peseten zurückkehren müssten. Der Zusammenhalt der EU erodiere, protektionistische Maßnahmen stellten selbst den Freihandel in Frage; im Süden drohe “eine tiefe Rezession einige Regionen zu verwüsten”, was zu Massenauswanderung führen könne. “Feindseligkeiten zwischen europäischen Regionen”, zum Beispiel “zwischen Süden und Norden”, aber auch “zwischen Ländern” könnten stark zunehmen, gründend auch auf alten nationalistischen Stereotypen. Die “Disintegration der EU” scheine in diesem Fall geradezu unvermeidlich. Dabei sei die Frage, heißt es bei der Ebert-Stiftung, ob sich die “Disintegration” nach sowjetischem oder nach jugoslawischem Vorbild vollziehe - also als eine weitgehend friedliche Auflösung wie im Falle der Sowjetunion 1991 oder als kriegerischer Zerfall wie zur selben Zeit in Jugoslawien. Die Möglichkeit, dass Letzteres eintrete, müsse “ernst genommen” werden, urteilt die Stiftung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Das Mezzogiorno-Syndrom&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Sollte das Zerfalls-Szenario eintreten, rechnet die Ebert-Stiftung mit dem Zusammenschluss einiger Staaten nach “kerneuropäischem” Modell um das deutsche Zentrum herum. Die Stiftung hält zudem ein “Mezzogiorno-Syndrom” für denkbar. Demnach könnten sich von den verarmenden südlichen Ländern einige wohlhabende Regionen abspalten, um dem wirtschaftlichen Absturz zu entgehen. Das gelte beispielsweise für Katalonien und für Norditalien. Tatsächlich treiben separatistische Kräfte die Abspaltung dieser Regionen derzeit mit aller Macht voran, zumindest partiell unterstützt von Deutschland (german-foreign-policy.com berichtete [4]). Schlössen sich die - wenigen - wohlhabenden Regionen des europäischen Südens einem deutsch beherrschten Kerneuropa an, dann könnte es Berlin gelingen, aus der Konkursmasse einer zerfallenden EU das Maximum an ökonomischer und politischer Macht für sich zu retten [5] - eine Variante, die lange Zeit als wenig wahrscheinlich galt, inzwischen aber selbst von Vorfeldorganisationen der deutschen Außenpolitik wie der Friedrich-Ebert-Stiftung nicht mehr ausgeschlossen wird.”&lt;/p&gt;”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.proletarische-plattform.org/2013/04/18/4-die-kerneuropa-modelle-der-deutschen-gro%C3%9Fmachtstrategen/"&gt;http://www.proletarische-plattform.org/2013/04/18/4-die-kerneuropa-modelle-der-deutschen-großmachtstrategen/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49928071518</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49928071518</guid><pubDate>Wed, 08 May 2013 13:49:00 +0200</pubDate></item><item><title>"Eigentum meint also ursprünglich nichts als Verhalten des Menschen zu seinen natürlichen..."</title><description>“Eigentum meint also ursprünglich nichts als Verhalten des Menschen zu seinen natürlichen Produktionsbedingungen als ihm gehörigen, als den seinen, als mit seinem eignen Dasein&lt;br/&gt;
vorausgesetzten; Verhalten zu denselben als natürlichen Voraussetzungen seiner selbst, die sozusagen nur seinen verlängerten Leib bilden. Er verhält sich eigentlich nicht zu seinen Produktionsbedingungen; sondern ist doppelt da, sowohl subjektiv als er selbst wie objektiv in diesen natürlichen anorganischen Bedingungen seiner Existenz. Die Formen dieser &lt;br/&gt;
natürlichen  Produktionsbedingungen sind doppelt: 1. sein Dasein als Glied eines Gemeinwesens; also das Dasein dieses Gemeinwesens, das in seiner ursprünglichen Form Stammwesen, mehr oder minder modifiziertes Stammwesen ist; 2. das Verhalten zum Grund und  Boden vermittelst des Gemeinwesens als dem  seinigen, gemeinschaftliches Bodeneigentum, zugleich Einzelbesitz für den einzelnen, oder so, daß nur die Früchte geteilt werden; der Boden selbst und die Bearbeitung aber gemeinsam bleibt.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Karl Marx: Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehen. MEW 42, S. 399f.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49862699556</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49862699556</guid><pubDate>Tue, 07 May 2013 18:55:00 +0200</pubDate></item><item><title>"Den hässlichen Europäer zeichnet aus: Er trägt Demokratie und Menschenrechte als Werte des..."</title><description>“Den hässlichen Europäer zeichnet aus: Er trägt Demokratie und Menschenrechte als Werte des christlichen Abendlandes plakativ vor sich her und gleichzeitig bestätigt er durch Stillschweigen sein Einverständnis mit dem üblen Treiben seiner jeweiligen Regierung und dem EU-Apparat. Wenn wir den Schaum vorm Mund des rauschenden deutschen Blätterwaldes beim jährlichen Ritual von Mauerbau, Stacheldraht und Mauertoten mit dem geschlossenen Schweigen im Blätterwald der EU-Staaten bezüglich FRONTEX vergleichen,dann wissen wir, wessen Kind jene Freiheit ist, die sie meinen. Der EU-Wirtschaftsbürger hofft, seinen Lebensstandard zu sichern, indem er den Staatsbürger Gnadenlos der abscheulichsten Sorte von Menschenpack spielt.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.proletarische-plattform.org/2013/03/12/2-die-wiederkehr-des-h%C3%A4sslichen-deutschen-und-der-neue-h%C3%A4ssliche-europ%C3%A4er/"&gt;http://www.proletarische-plattform.org/2013/03/12/2-die-wiederkehr-des-h%C3%A4sslichen-deutschen-und-der-neue-h%C3%A4ssliche-europ%C3%A4er/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49196602978</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49196602978</guid><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:45:17 +0200</pubDate></item><item><title>"Die politische Matrix des jeweiligen nationalen Gesamtkapitals versucht, die soziale und politische..."</title><description>“Die politische Matrix des jeweiligen nationalen Gesamtkapitals versucht, die soziale und politische Spaltung der arbeitenden Klasse durch die Klasse selbst auf der Grundlage der Konkurrenz der Arbeitskraft-Besitzer zu entfachen. Unbedingt muss verhindert werden, dass sie sich als politisch bewusste Klasse-für-sich vereinigt. Denn dann vermögen die Malocher ihr technisch borniertes Termitendasein abzuschütteln und die Matrix nach menschlichem Maß umzuprogrammieren. Diese Gefahr entsteht für die Bourgeoisie gerade mit zunehmendem Klassenkampf in zugespitzten Krisen wie heute. Das gilt es propagandistisch zu verhindern und stattdessen als letzten Strohhalm die individuellen Regressionsmomente des Rückgriffs auf die nationale Identifikation zu stimulieren. Die besonderen in- und ausländischen nationalen Interessen des Privateigentums werden dann als allgemeine gesellschaftliche Interessen nicht mehr nur propagiert, sondern der Staatsbürger springt selbst – als materieller Krisengewinnler und zugleich ideologisches Opfer der herrschenden Gedanken als der Gedanken der Herrschenden – für sie in die Bresche. Dadurch hofft er sich selbst als hiesiger Wirtschaftsbürger zu retten.     &lt;br/&gt;
                                                                                                                                                        &lt;br/&gt;
Das Hässlicher Werden des Deutschen ist demnach vorprogrammiert. Dabei sind die Deutschen – wie die anderen Völker auch – in prosperierenden Zeiten eher Biedermänner als Brandstifter. Brandstifter wurden die Deutschen zweimal, als das nationale Gesamtkapital im militärischen Anlauf zur Weltmacht den Ausweg aus kapitalistischen Überproduktionskrisen suchte. Da lag die Zeit der hässlichen Spanier, Portugiesen, Niederländer, Engländer schon im Dunkeln bürgerlicher Geschichtsschreibung, wo sie zu nationalen Heldentaten umgedeutet wurden.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.proletarische-plattform.org/2013/03/12/2-die-wiederkehr-des-h%C3%A4sslichen-deutschen-und-der-neue-h%C3%A4ssliche-europ%C3%A4er/"&gt;http://www.proletarische-plattform.org/2013/03/12/2-die-wiederkehr-des-h%C3%A4sslichen-deutschen-und-der-neue-h%C3%A4ssliche-europ%C3%A4er/&lt;/a&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49196529430</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49196529430</guid><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:44:16 +0200</pubDate></item><item><title>"Beobachtet man die Deutschen, wie sie geschäftig durch die Ruinen ihrer tausendjährigen Geschichte..."</title><description>“Beobachtet man die Deutschen, wie sie geschäftig durch die Ruinen ihrer tausendjährigen Geschichte stolpern und […] wie sie es einem verübeln, wenn man sie an die Schreckenstaten erinnert, welche die ganze übrige Welt nicht loslassen, dann begreift man, daß die Geschäftigkeit zu ihrer Hauptwaffe bei der Abwehr der Wirklichkeit geworden ist. Und man möchte aufschreien: Aber das ist doch alles nicht wirklich - wirklich sind die Ruinen; wirklich ist das vergangene Grauen, wirklich sind die Toten, die Ihr vergessen habt. Doch die Angesprochenen sind lebende Gespenster, die man mit den Worten und Argumenten, mit dem Blick menschlicher Augen und der Trauer menschlicher Herzen nicht mehr rühren kann.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Hannah Arendt, Besuch in Deutschland (1950), in: dies., Zur Zeit. Politische Essays, Hamburg 1999, 51.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49081690721</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/49081690721</guid><pubDate>Sun, 28 Apr 2013 12:46:22 +0200</pubDate></item><item><title>"Eine jauchzende Erwartung hatte uns mitgerissen, wie oft hatten wir uns widerholt, daß die..."</title><description>“Eine jauchzende Erwartung hatte uns mitgerissen, wie oft hatten wir uns widerholt, daß die Gewaltschleicher mit Blindheit geschlagen sein mußten, um nicht vorauszusehen, daß sie ihr eigenes Land mit menschlichem Sprengstoff vollpfropften, indem sie die Verschickten, die an der Mutterbrust schon die Worte Lenins erfahren hatten, in unübersehbaren Massen in die Werke des Reiches pumpten. Wehe ihnen; die Herren hatten in allen eroberten Gebieten zu gierig nach diesem Reichtum gegriffen: der menschlichen Arbeitskraft. Was wir erhofft hatten, schien den Einheimischen Grund zur Furcht gewesen zu sein, denn sie waren von der neuen Nachbarschaft wenig erbaut gewesen und hatten argwöhnisch lauernd in allen Fenstern der Hinterfronten gelegen, Hunderte. Wir hatten vor einem erhebenden Erlebnis gestanden: einer ersten Begegnung zweier Völker, die sich noch nie hatten treffen können, außer mittels Gesandtschaften, Abordnungen, bewaffneter Besatzungsheere oder auf Reisen. Wir aber waren auf jeder Seite Schuster, Schmiede, Bauern und Arbeiter, Gelehrte und Unwissende gewesen, es war uns feierlich und jungfräulich zumute, als ob wir die ersten Schritte auf einer neuentdeckten Erde getan hätten. Niemals auch hatten wir so fast greifbar gespürt, daß am Ende der Sieg uns befreien würde; es war, als seien wir die Vorhuten der Heere, die von Osten und Westen her drängend sich eines Tages treffen würden, so wie wir. Wir hatten uns gegenübergestanden, durch die drei Meter Breite des Weges getrennt … Und einer unter uns hatte ein unerwartetes, erschütterndes Mittel gefunden, um den Neuankömmlingen Mut und Zuversicht einzuflößen: mit Musik und Gesang hatten wir die “Internationale” angestimmt: “Wacht auf, Verdammte dieser Erde…”&lt;br/&gt;
Ich war von einem Taumel des Schreckens und gleichzeitig der Begeisterung umgeworfen worden. Wie eine jähe Flamme hatte der alte Glaube noch einmal alle Zweifel, Vorbhalte und Erfahrungen verbrannt: “das Recht wie Glut im Kraterherde…”&lt;br/&gt;
Ich hatte mitten unter den Singenden gestanden und unbemerkt ihre ahnungslosen, begeisterten Gesichter von der Seite her sehen können. Stolz und Liebe hatten mich überwältigt; sie waren herrlich gewesen in ihrem sorglosen Mut, mitten in der Vorstadt; sie hatten es verachtet wie ein schmähliches Angebot, an etwaige Folgen zu denken, von Pauken und Trompeten begleitet, das Lied zu singen, auf dem der Tod stand, nur um mögliche Freunde zu grüßen: “Reinen Tisch macht mit den Bedrängern…”&lt;br/&gt;
Hätte mir jemand eine halbe Stunde zuvor gesagt, daß Leute mitten in Deutschland während des Krieges mit Rußland die Internationale zu singen gewagt, so hätte ich mein Leben, ach mer noch, meine Pfeifen und meinen Tabak hätte ich gewettet, daß es nicht möglich sein könnte.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Georg K. Glaser: Geheimnis und Gewalt. S. 399ff.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48796983508</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48796983508</guid><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 22:51:00 +0200</pubDate></item><item><title>"Ein isoliertes Individuum könnte sowenig Eigentum haben am Grund und Boden wie sprechen. Es könnte..."</title><description>“Ein isoliertes Individuum könnte sowenig Eigentum haben am Grund und Boden wie sprechen. Es könnte allerdings an ihm als der Substanz zehren, wie die Tiere tun. Das Verhalten zur Erde als Eigentum ist immer vermittelt durch die Okkupation, friedliche oder gewaltsame, von Grund und Boden durch den Stamm, die Gemeinde in irgendeiner mehr oder minder naturwüchsigen oder schon historisch entwickeltern Form. Das Individuum kann hier nie in der Punktualität auftreten, in der es als bloßer freier Arbeiter erscheint. Wenn die objektiven Bedingungen seiner Arbeit vorausgesetzt sind als ihm gehörig, so ist es selbst subjektiv vorausgesetzt als Glied einer Gemeinde, durch welche sein Verhältnis zum Grund und Boden vermittelt ist. Seine Beziehung zu den objektiven Bedingungen der Arbeit ist vermittelt durch sein Dasein als Gemeindeglied; andrerseits ist das wirkliche Dasein der Gemeinde bestimmt durch die bestimmte Form seines Eigentums an den objektiven &lt;br/&gt;
Bedingungen der Arbeit. Ob dies durch das Dasein in der Gemeinde vermittelte Eigentum als gemeinschaftliches  Eigentumerscheint, wo der einzelne nur Besitzer ist und es kein &lt;br/&gt;
Privateigentum an Grund und Boden gibt – oder ob das Eigentum in der doppelten Form von Staats- und Privateigentum nebeneinander erscheint, so daß das letztre aber als durch das &lt;br/&gt;
erstre gesetzt erscheint, daher nur der Staatsbürger Privateigentümer ist und sein muß, andrerseits aber sein Eigentum als Staatsbürger zugleich eine besondre Existenz hat – oder ob endlich das Gemeindeeigentum nur als Ergänzung des individuellen Eigentums, dieses aber als die Basis und die Gemeinde überhaupt nicht Existenz für sich hat außer in der &lt;br/&gt;
Versammlungder Gemeindeglieder und ihrer Vereinigung zu gemeinsamen Zwecken…”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Karl Marx: Formen, die der kapitalistischen Produktion vorhergehen. MEW 42, S. 393f.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48720810731</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48720810731</guid><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 23:43:19 +0200</pubDate></item><item><title>"In fact aber, wenn die bornierte bürgerliche Form abgestreift 
wird, was ist der Reichtum anders,..."</title><description>“In fact aber, wenn die bornierte bürgerliche Form abgestreift &lt;br/&gt;
wird, was ist der Reichtum anders, als die im universellen Austausch erzeugte Universalität der Bedürfnisse, Fähigkeiten, Genüsse, Produktivkräfte etc. der Individuen? Die volle &lt;br/&gt;
Entwicklung der menschlichen Herrschaft über die Naturkräfte, die der sog. Natur sowohl wie seiner eignen Natur? Das absolute Herausarbeiten seiner schöpferischen Anlagen, ohne &lt;br/&gt;
andre Voraussetzung als die vorhergegangne historische Entwicklung, die diese Totalität der Entwicklung, d.h. der Entwicklung aller menschlichen Kräfte als solcher, nicht gemessen an einem vorhergegebnen Maßstab, zum Selbstzweck macht? Wo er sich nicht reproduziert in einer Bestimmtheit, sondern seine Totalität produziert? Nicht irgend etwas Gewordnes zu bleiben sucht, sondern in der absoluten Bewegung des Werdens ist?”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Karl Marx: Formen die der kapitalistischen Produktion vorhergehen. MEW 42, S. 395f.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48718881891</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48718881891</guid><pubDate>Tue, 23 Apr 2013 23:19:11 +0200</pubDate></item><item><title>"Wenn Auschwitz für das Misslingen von Beethovens Musik steht, dann steht die Verwendungsfähigkeit..."</title><description>“Wenn Auschwitz für das Misslingen von Beethovens Musik steht, dann steht die Verwendungsfähigkeit der sogenannten Holocaust-Kunst im Betroffenheits und Wiedergutwerdungsbusiness für das Misslingen der Werke Paul Celans, Nelly Sachs’ oder Imre Kertészs. Denn was bleibt von Celans Todesfuge, wenn es von Lea Rosh im Bundestag vorgelesen werden kann; was bleibt von diesem Gedicht, wenn es von einer nicht ganz unbekannten Polit-Hip-Hop-Band der 1990er Jahre vertont und im Booklet folgendermaßen eingerahmt werden kann: ‘Wir glauben, dass Dogmatismus, Parteifestlegung und die Beschränkung auf die reine Theorie schnell einen eigentlich urrevolutionären Faktor ins Hintertreffen geraten lassen: Party!!! Party und Abgehen kann nicht nur Solidarität bedeuten, es lässt auch unsere Möglichkeiten und Kräfte spüren, und die werden wir auf den Barrikaden brauchen. […] Solange wir Party machen können, werden wir unseren Optimismus nicht verlieren.’”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt;Jan-Georg Gerber: &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;Kunst Recycling, Entsorgung.&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;/em&gt;&lt;em&gt;&lt;span&gt;&lt;span&gt; 2011/12,&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; S. 53f.&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48465683905</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48465683905</guid><pubDate>Sat, 20 Apr 2013 22:45:37 +0200</pubDate></item><item><title>"Alle waren verfolgt von einem erbarmungslosen Gegner, von der einzigen wirklichen Internationale:..."</title><description>“Alle waren verfolgt von einem erbarmungslosen Gegner, von der einzigen wirklichen Internationale: von der Polizei. Außer den Erfahrungen einiger reicher Kaufleute und einiger begehrter Fachleute war die Geschichte der deutschen Emigration eine erschütternde Folge von Elend, Beleidigung, Flucht, Hunger und Tod. Die Holländer wiesen sie aus unter dem Vorwand der “Landstreicherei”, die Belgier arbeiteten mit Himmler zusammen. Nur selten wurde die Tragödie allen sichtbar; nachdem sich die Gemüter nach der Besetzung der Sudeten wieder beruhigt hatten, waren die Überfallwagen der tschechischen Polizei zu einer entsetzlichen Jagt aufgefahren: auf deutsche Flüchtlinge. Die Opfer, oft erst den Lagern entronnen, wissend also, was sie erwartete, hatten sich mit bloßen Händen gewehrt, sie hatten sich an das Pflaster von Prag zu klammern versucht und die teilnahmslosen Zuschauer um Hilfe angerufen. Und nun, noch bevor der erste Soldat Gelegenheit hatte, den ersten Schuß abzugeben, vereinigten sich die Ordnungskräfte aller sich feindlichen Länder zu einem letzen Kesseltreiben, als ob die verwirrte, ratlose, zitternde Herde den erwarteten Krieg hätte stören können. Alle wußten aus Erfahrung und aus dem feinen Instinkt, den Gehetzte entwickeln, daß sie nun gegen die Stacheldrähte der unbeteiligten Länder gejagt werden würden, deren Grenzen sich nicht auftun würden, auch wenn die Henker ihnen auf den Fersen säßen. Se würden in Hungerlagern verenden. Die Mienen der zu den Polizeiämtern Geladenen waren ernst und bleich, wie die der Knechte eines verlorenen Haufens im Morgengrauen vor dem Sturm.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Georg K. Glaser: Geheimnis und Gewalt&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48390601115</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48390601115</guid><pubDate>Sat, 20 Apr 2013 01:15:15 +0200</pubDate></item><item><title>"Ich hatte von den Vorgängen in den deutschen Schutzhaftlagern gehört und gelesen - seit einer halben..."</title><description>“Ich hatte von den Vorgängen in den deutschen Schutzhaftlagern gehört und gelesen - seit einer halben Minute sah ich, daß ich nichts gewußt hatte, außer der Ahnung eines Entsetzens, das wie in Fabriken erzeugt wrude -, Fabriken des Entsetzens: ich kannte die Herstellungsweise.&lt;br/&gt;
Der Stabschef der Sturmabteilungen des Kreises Vorstadt, Karl Fürst, der dem Blutbad des dreißigsten Juni vierunddreißig knapp entronnen war, hatte mir den in den Lagern geltenden Grundsatz erklärt: in gewissen Gegenden unseres Erdteiles entledigten sich die Bauern, deren Höfe von Ratten heimgesucht wurden, ihrer nagenden Feinde auf eine unfehlbare Weise.&lt;br/&gt;
Sie fangen eine Ratte, eine einzige, lebend in einer Falle und mißhandeln das Tier auf entsetzliche Art mit glühenden Eisen, Nadeln und allem, was Menschen irgendwie erfinden können, um zu peinigen. Danach lassen sie das wahnsinnige und blinde Geschöpf, das wie ein Kind schreit, so daß es selbst die Henker kalt überläuft, zu seinen Artgenossen zurücklaufen. Wohin kein Gift und kein Eisen dringen kann, trägt es ein Entsetzen in die geheimsten Verstecke, und eine Stunde später sind alle Nager verschwunden.&lt;br/&gt;
So verließen Hunderttausende und abermals Hunderttausende von Menschen Jahr für Jahr irre und blind vor Entsetzen die Lager, nachdem man sie mit Vorbedacht am Leben gelassen hatte. Sie trugen das Grauen in alle Winkel, in denen sich unseresgleichen verborgen hielt.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Georg K. Glaser: Geheimnis und Gewalt&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48387879678</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48387879678</guid><pubDate>Sat, 20 Apr 2013 00:39:04 +0200</pubDate></item><item><title>"Dem in der Idee enthaltenen objektiven Rechte der Besonderheit des Geistes, welches die von der..."</title><description>“Dem in der Idee enthaltenen objektiven Rechte der Besonderheit des Geistes, welches die von der Natur – dem Elemente der Ungleichheit – gesetzte Ungleichheit der Menschen in der bürgerlichen Gesellschaft nicht nur nicht aufhebt, sondern aus dem Geiste produziert, sie zu einer Ungleichheit der Geschicklichkeit, des Vermögens und selbst der intellektuellen und moralischen Bildung erhebt, die Forderung der Gleichheit entgegen[zu]setzen, gehört dem leeren Verstande an, der dies sein Abstraktum und sein Sollen für das Reelle und Vernünftige nimmt. Diese Sphäre der Besonderheit, die sich das Allgemeine einbildet, behält in dieser nur relativen Identität mit demselben ebensosehr die natürliche als willkürliche Besonderheit, damit den Rest des Naturzustandes, in sich. Ferner ist es die im Systeme menschlicher Bedürfnisse und ihrer Bewegung immanente Vernunft, welche dasselbe zu einem organischen Ganzen von Unterschieden gliedert;”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;&lt;strong&gt;Georg Wilhelm Friedrich Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts. § 200 &lt;br/&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48299294180</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/48299294180</guid><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 22:32:06 +0200</pubDate></item><item><title>Der hässliche Deutsche</title><description>&lt;a href="http://www.proletarische-plattform.org/proletarische-texte/der-h%C3%A4ssliche-deutsche/dhd-teil-1/"&gt;Der hässliche Deutsche&lt;/a&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47728367342</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47728367342</guid><pubDate>Thu, 11 Apr 2013 23:45:25 +0200</pubDate></item><item><title>morgenthau:

“Pictured here, a Reddit user shares a photo of his...</title><description>&lt;img src="http://24.media.tumblr.com/70ceac190924f1a38028ec9329540d91/tumblr_mkxsg45KqG1qbj1n9o1_500.jpg"/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&lt;a class="tumblr_blog" href="http://morgenthau.tumblr.com/post/47452721099/pictured-here-a-reddit-user-shares-a-photo-of"&gt;morgenthau&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;“&lt;span&gt;Pictured here, a Reddit user shares a photo of his grandfather, captioned, “Just my grandfather aiming a gun on a Nazi soldier,” likely taken shortly after the liberation of a concentration camp.”&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;h1&gt;&lt;a href="http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/Photo-collection-offers-new-perspective-on-Holocaust-309066"&gt;&lt;span id="ctl00_ContentPlaceHolder1_article_control_lblTitle"&gt;Photo collection offers different view of Holocaust&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/h1&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47455444281</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47455444281</guid><pubDate>Mon, 08 Apr 2013 15:43:41 +0200</pubDate></item><item><title>"[Beethovens] Musik zielt somit weder auf »Ordnung« noch auf »Schönheit«, sondern schlicht und..."</title><description>“[Beethovens] Musik zielt somit weder auf »Ordnung« noch auf »Schönheit«, sondern schlicht und ergreifend: auf Wahrheit – Musik kann, soll und muss wahr sein. Das ist ist ihr kompromisslos-diktatorischer und emphatisch-revolutionärer Anspruch: nichts an ihr ist »demokratisch« im heutigen Sinne – außer sich selbst lässt sie nichts und niemand gelten. Mit Leuten, die sich im Konzertsaal an ihren Tönen laben, hat sie jedenfalls nicht allzuviel zu tun. Sie können sie nicht begreifen: denn verstünden sie, so sähen sie ihr jämmerliches »bürgerliches« Leben von diesen Klängen in Scherben zerschmettert und wären gezwungen, sich von Grund auf zu ändern. Nichts an dieser Musik legitimiert ihre Form der Existenz. Jedoch: »Der Wunsch« dieser Musik »nach Befreiung« von allen Formen der Herrschaft und Ausbeutung von Menschen durch Menschen »verhallt schon im Applaus« des Publikums im Konzertsaal. Wohlgmerkt ist es die Musik, die die Befreiung wünscht und nicht die Hörer. Letztere dichten sich vor ihr und ihrem Anspruch ab. Doch scheint die Wirkung dieser &lt;br/&gt;
Klänge doch immerhin noch so immens zu sein, dass sie quasi wie im Raubtierkäfig mit der Aufschrift »Klassik« unter Verschluss gehalten und als Kulturgut zwangsassi-miliert werden müssen, damit auch ja niemand auf den Gedanken kommt, sie sich anders denn als »kulturellen Wert«, womöglich auch  noch »deutschen«, einzuver-leiben. Wirklich verstanden wäre diese Musik als allem »Deutschen«, aller »Kultur« und allen »Werten« gegenüber feindlich eingestellte Macht, die ihnen ein für alle mal den wohlverdienten Platz auf dem Müllhaufen der Geschichte zuweist. Eindringlich heißt es in diesem Sinne im Text der Neunten: »Oh Freunde – nicht diese alten Töne!« Lasst uns stattdessen eine gänzlich neue Welt der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität der menschlichen Gattung aufbauen, die alte Welt in der Glut der Revolution und der Arbeit vollständig verzehren und zu nichts anderem verwenden, &lt;br/&gt;
denn als Material zum Aufbau der neuen. Nichts – aber auch gar nichts an Beethoven ist: »klassisch« – wer ihn zum Klassiker erhebt, verkehrt den radikalen und destruktiven Gestus seiner Musik ins glatte Gegenteil.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Martin Dornis: Das hörende Subjekt &lt;br/&gt;und sein Tod. In: Kunst, Spektakel, Revolution. Nr. 3&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47264563360</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47264563360</guid><pubDate>Sat, 06 Apr 2013 11:28:08 +0200</pubDate></item><item><title>die aktuelle Augabe der Zeitschrift Pólemos ist online</title><description>&lt;a href="http://kritischetheorie.wordpress.com/2013/04/05/polemos-5/"&gt;die aktuelle Augabe der Zeitschrift Pólemos ist online&lt;/a&gt;: &lt;p&gt;&lt;a class="tumblr_blog" href="http://shape.tumblr.com/post/47192654276/die-aktuelle-augabe-der-zeitschrift-polemos-ist-online"&gt;shape&lt;/a&gt;:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
&lt;div class="post-meta"&gt;
&lt;h1 class="post-title" id="post-397"&gt;Pólemos # 05&lt;/h1&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Inhalt:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Leo Elser&lt;/em&gt;&lt;strong&gt;: &lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;En&lt;/strong&gt;&lt;strong&gt;dlich wieder Juden&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;kritisieren.&lt;/strong&gt;Anmerkungen zur sogenannten Beschneidungsdebatte&lt;strong&gt;.&lt;/strong&gt;&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Jan-Georg Gerber: &lt;/em&gt;&lt;strong&gt;Talk about Sex.&lt;/strong&gt; Ein Beitrag zur selbigen.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Dominique Goubelle: &lt;/em&gt;&lt;strong&gt;Bohème und Brettl revisited&lt;/strong&gt;. Vom engagierten Kleinkünstler zum Politiker neuen Typs.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Felix Menz: &lt;/em&gt;&lt;strong&gt;Die Wiederaneignung der Gewalt durch die Juden.&lt;/strong&gt; Über Claude Lanzmann und Jean Améry.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Rudi Landmann&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Portrait of the artist as a clown&lt;/strong&gt;. Über Joseph Beuys.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Peter Schrader&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Der kategorische Imperativ&lt;/strong&gt;. Über den Ausgang aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Uli Krug&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Der letzte Marxist.&lt;/strong&gt; Gedanken zum Tod von Robert Kurz.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Rudi Landmann&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Kleines Wort zum Sonntag&lt;/strong&gt;. Über Robert Walser.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;Joachim Bruhn&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Die “Bibel der Arbeiterklasse” als Koran der Linksdeutschen&lt;/strong&gt;. Wie man das marxsche “Kapital” gemeinverständlich zubereitet.&lt;br/&gt;&lt;em&gt;David Parnass&lt;/em&gt;: &lt;strong&gt;Die Wiederkehr der totgesagten Subjekte&lt;/strong&gt;. Postmoderne als Borderline-Philosophie (Teil II).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die gedruckte Fassung kann ab sofort bestellt werden.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;&lt;a href="http://kritischetheorie.files.wordpress.com/2013/04/polemos-05.pdf"&gt;Pólemos #05 zum Download als PDF&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47194773891</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47194773891</guid><pubDate>Fri, 05 Apr 2013 17:12:50 +0200</pubDate></item><item><title>"In einer Zelle wacht einer auf und ist niedergeschmettert von den kahlen Wänden, den Gittern, den..."</title><description>“In einer Zelle wacht einer auf und ist niedergeschmettert von den kahlen Wänden, den Gittern, den eklen Farben, scheinbar eigens ausgesucht, um zu foltern und zu bedrücken, und der eisernen, unbesiegbaren Tür. Er möchte glauben, daß es ein Alptraum sei, aber er weiß, und feucht kriecht die Verzweiflung nahe an das Herz. Aber die Hast des Tages, das Geklirr der Schlüssel, das Essen - so ungenießbar es auch sein mag -, die Sonne, die Runde im Hof und vielleicht ein Buch oder ein Wort erwecken die Hoffnung wieder. Am Abend nimmt er einen Traum mit in den Schlaf, um am Morgen darauf wieder grausam nüchtern zu erwachen, die Gewißheit immer tiefer, die Verzweiflung näher. Zuerst hofft er auf das Ende von drei Tagen, dann auf das Ende von drei Wochen, vielleicht ist er stark genug, das Ende von drei Monaten, vielleicht sogar von drei Jahren zu erhoffen. In den meisten siegt am Ende der Alltag: sie richten sich im Elend häuslich ein, werden Gefangene aus Gewohnheit. Wehe aber dem, dessen Hoffnung stärker ist als drei Jahre Wartens, dem Grau grau bleibt, der gezwungen ist, wach zu bleiben und zu erkennen, daß er für immer und ewig gefangen ist. Er spürt, wie die Verzweiflung endlich das Herz erreicht. Wie dröhnende Tropfen folgen sich ihm die Morgen und treiben ihm die Gewißheit mit Hammerschlägen in das Gehirn.&lt;br/&gt;
Ich hatte zu verschiedenen Zeiten vogelfrei auf den Landstraßen gelegen und mich in den anrüchigen Gassen der großen Städte umhergetrieben, Hunger und Entbehrung nicht gespürt. Denn so sicher wie die Sterne am Himmel standen, hatte ich gewußt, daß es ein Abenteuer bleiben würde. Aber seitdem  war ich aus vielen Träumen erwcht, immer und immer wieder auf einer Bank unter freiem Himmel, und die Bänke waren immer weniger Rast auf einem Wege, waren immer mehr ein Ende.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;Georg K. Glaser&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47098730804</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/47098730804</guid><pubDate>Thu, 04 Apr 2013 12:18:16 +0200</pubDate></item><item><title>"HAMM: Ich habe einen Verrückten gekannt, der glaubte, das Ende der Welt wäre gekommen. Er malte..."</title><description>“HAMM: Ich habe einen Verrückten gekannt, der glaubte, das Ende der Welt wäre gekommen. Er malte Bilder. Ich hatte ihn gern. Ich besuchte ihn manchmal in der Anstalt. Ich nahm ihn an der Hand und zog ihn ans Fenster. Sieh doch mal! Da! Die aufgehende Saat! Und da! Sieh! Die Segel der Sardinenboote. All diese Herrlichkeit! Pause. Er riß seine Hand los und kehrte wieder in seine Ecke zurück. Erschüttert. Er hatte nur Asche gesehen. Pause. Er allein war verschont geblieben. Pause.Vergessen. Pause. Anscheinend ist der Fall … war der Fall gar keine … keine Seltenheit.&lt;br/&gt;
CLOV: Ein Verrückter? Wann war das?&lt;br/&gt;
HAMM: Oh, es liegt weit, weit zurück. Du warst noch nicht auf der Welt.”&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; - &lt;em&gt;[&lt;a href="http://www.samuel-beckett.net/endspiel.htm"&gt;Samuel Beckett: Endspiel&lt;/a&gt;] (via &lt;a class="tumblr_blog" href="http://negationdernegation.tumblr.com/"&gt;negationdernegation&lt;/a&gt;)&lt;/em&gt;</description><link>http://hankythewanky.tumblr.com/post/46619367488</link><guid>http://hankythewanky.tumblr.com/post/46619367488</guid><pubDate>Fri, 29 Mar 2013 21:35:23 +0100</pubDate></item></channel></rss>
